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Willkommen auf der

Kulturmeile Geyer - Tannenberg

Sonntag, 22. April 2018

Hieronymus Lotter informiert - März 2018


  

Seit Ende des vergangenen Jahres erstrahlt das altehrwürdige Kulturdenkmal der Bingestadt in neuem Glanz und versetzt die Vorübergehenden in freudige Bewunderung.

 

Dank sei den unzähligen Unterstützern gesagt, die seit Jahren an das Wunder der Sanierung des historischen Bauwerks unbeirrt glaubten.

 

Nun wird weiter im Inneren gearbeitet. Gegenwärtig ist die Baufirma Rebentisch dabei, einen Zugang zum Anbau aus Richtung hinteres Gewölbe zu schaffen und „kämpft“ sich mit entsprechender Technik durch eine meterdicke Granitmauer. Gleichzeitig setzen Vereinsmitglieder und Freunde das mittlere und hintere Gewölbe mit Unterstützung durch den Malermeister Helmar Stopp instand.

 

Durch die Malerfirma Thomas Pilz wurden in der ersten Märzhälfte außerdem die Küche und der Eingangsbereich verschönert. Darüberhinaus erhielt die Küche auf Beschluss des Vereinsvorstandes Edelstahltische und -schränke, um u.a. die hygienischen Anforderungen weiter zu vervollkommnen.

 

Nun werden bis Anfang April fleißige Frauen- und Männerhände dabei sein, die Räume mit ihren Einrichtungsgegenständen zu säubern, um nach der Winterpause die ersten Mieter für ihre Familienfeier begrüßen zu können.

 

Der beigefügte Flyer gibt einen Überblick über die im 1. Halbjahr vorgesehenen öffentlichen Vereinsveranstaltungen.

Während das 7. Lotterhof-Dinner mit Karsten Bonitz fast ausverkauft ist, gibt es für den „Schwof im Lotterhof“ am 27. April noch freie Plätze. (Genauere Auskünfte erhält man unter 037346/ 6580.)

Bedanken möchten wir uns bei Uwe Söldner und Ehrhard Böhme, die mit dem städtischen LKW das beim Abtragen der Fichte im Lottergarten angefallene Reißig entsorgt haben.

Holzbilhauer Ronny Tschierske wird beim Schauschnitzen zum Sommerfest dem verbliebenen Baumstumpf ein interessantes Aussehen verleihen.

 

Freuen wir uns nach den eisigen Temperaturen des vergangenen Winters, der auch den ungeheizten Mauern des Lotterhofes zu schaffen gemacht hat, auf fröhliche Stunden im und am Lotterhof.

 

Das wünscht uns allen Ihr Hieronymus Lotter (alias D. Meyer)




Hieronymus Lotter informiert - Jan. 2018


  

Neues Spendenhaus übergeben

 

Aufmerksame Leser des Wochenblattes können sich vielleicht noch an den Artikel vom September 2015 erinnern, in dem um Mithilfe bei der Suche nach dem verschwundenen Spendenhäuschen für den Lotterhof gebeten wurde. Durch Zufall fand man es im Sommer 2017 völlig zerstört in einer Felsspalte der Binge.

 

Joachim Flath, Mitglied unseres Vereins, zögerte nicht lang und sagte spontan:“Ich baue ein neues, größeres, schwereres, das man nicht unbemerkt wegtragen kann.“

 

Gesagt, getan! In ungezählten Stunden bastelte er begeistert am neuen Spendendomizil und überreichte es im Dezember 2017 dem Förderverein.

Dabei versuchte er möglichst detailgetreu das kleine Kunstwerk zu gestalten. Nun steht es unübersehbar und standsicher im Eingangsbereich der Gewölbe und freut sich über Gäste, die es bereitwillig „füttern“ möchten.

 

Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich ganz herzlich bei Joachim Flath für sein außergewöhnliches Engagement zugunsten des Lotterhofes.

 

D. Meyer (i. A. des Vorstandes)




Hieronymus Lotter informiert - Sept. 2017


  

Ein Feuerwerk der Töne im Lotterhof

 

Mehr als 80 Zuhörer erlebten im ausverkauften Flur des Obergeschosses ein beeindruckendes Konzert der beiden Solisten der Staatskapelle Weimar, Brigitte Horlitz (Oboe) und Elisabeth Anetseder-Meyer (Konzertharfe). 

Unter dem Motto "Harfe und Oboe im Gespräch" brillierten die Künstler mit Werken vergangener Jahrhunderte bis hinein in die Gegenwart. Keiner der Besucher, die neben Einheimischen aus verschiedenen Orten des Erzgebirgskreises kamen, bemängelte, dass sich der Veranstaltungsflur noch in der Bauphase befindet und man kleinere Einschränkungen hinnehmen musste. Im Gegenteil, viel Lob wurde den Verantwortlichen für das bisher Geleistete gezollt. Am Ende des Konzerts dankte das Publikum den Künstlern bei der Überreichung der obligatorischen Blumen mit lang anhaltendem Beifall. Die für das Jahr 2018 vorgesehene Sanierung des ersten Obergeschosses wird es ermöglichen, auch im Winterhalbjahr kulturelle Höhepunkte dieser Art den Musikliebhabern anzubieten.

Herzlichen Dank auch den Organisatoren und Helfern in Vorbereitung und Durchführung des Konzerts.

D. Meyer




Hieronymus Lotter informiert - Mai 2017


 

Vor der Zerstörung bewahrt
(Eine erstaunliche Kachelofengeschichte)

 

Als im November 2016 der Abriss des alten Bahnhofsgebäudes in Geyer bevorstand, konnten Lotterhoffreunde noch eine Reihe Lampen, Elektromaterial u.a. zur Wiederverwendung sicherstellen. Nach einem Hinweis durch den Bürgermeister war da aber noch ein recht gut erhaltener Kachelofen aus der Erbauerzeit des Bahnhofsgebäudes vorhanden. Um diesen vor der Baggerschaufel zu retten, hat kurzentschlossen die „Rentner-Eingreiftruppe“ des alten Renaissancegebäudes reagiert und das sehenswerte Kleinod in zahlreichen freiwilligen Stunden unter fachmännischer Anleitung abgebaut, jede Kachel nummeriert, vorsorglich in Papier eingewickelt, aufwändig mit Privat-PKW zum Herrenhaus gebracht und auf dem großen Dachboden vorsichtig abgelegt. Nun musste jede einzelne Kachel vom alten teiweise sehr stark eingebrannten Schamottmörtel befreit werden, ohne die Glasur zu beschädigen. Bei teils empfindlichen Temperaturen im Januar wurde der Dachboden zum Arbeitsfeld der Unentwegten, die in akribischer Tätigkeit die Voraussetzungen für den Wiederaufbau in einem künftigen Ausstellungsraum des 1. Obergeschosses schufen. Jetzt konnte der Fachmann, der auch den Abbau des Ofens in freiwilliger Arbeit durchführte, ab Anfang Februar mit dem Neuaufbau beginnen. Dass dabei ca. 10 Eimer Wasser für die Mischung des Mörtels benötigt wurden, erstaunte dabei alle Helfenden. Nach zwei Wochen war das Aufbauwerk beendet und es konnte ein mehrtägiges vorsichtiges Anheizen beginnen. Selbstverständlich wurde vor Beginn der Aktion die Zustimmung des zuständigen Schornsteinfegermeisters eingeholt.
Nun können die Besucher das Geschaffene bei Führungen bewundern und erfahren, dass der Lotterhof durch beherztes bürgerliches Engagement ein weiteres Stück Stadtgeschichte beheimatet und den Nachkommenden hinterlässt. (D. Meyer)

 


Zu Gast bei Wilhelm  Busch

 

Zwei vergnügliche Stunden erlebten mehr als 50 Besucher zum Muttertag am Sonntag, dem 14.05., im Lotterhof.
Neben etwa zwei Drittel Geyerschen fanden Gäste aus Annaberg, Marienberg, Schlema,
Chemnitz und anderen Orten den Weg zum historischen Gebäude und nutzten die Gelegenheit, sich über den Fortgang der Sanierungsarbeiten zu informieren. Erstmals wurde dabei im „Kachelofen-Raum“ die attraktive Wärmequelle genutzt, so dass keiner der Anwesenden „zittern“ musste. Dazu ließ der Schauspieler Giso Weißbach mit seinen energiegeladenen Beiträgen keine Kältegefühle aufkommen. Vergnüglich plauderte er als Botschafter des Erzgebirges über seine angestammte Heimat, den verwandtschaftlichen Beziehungen zu Geyer und gab neben zahlreichen Busch-Gedichten in seinen musikalischen Beiträgen u.a. Johannes Heesters die Ehre.
Mit lang anhaltendem Beifall bedankten sich die Besucher für das abwechslungsreiche Programm mit der Erwartung, dass der „Film-Indianer“ Giso Weißbach nicht das letzte Mal im Lotterhof war.
Den freiwilligen Helfern, die für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung sich uneigennützig einbrachten, sei herzlich gedankt.
Der Erlös aus dem Kulturnachmittag fließt wiederum in die Gebäudesanierung. (D. Meyer)



Hieronymus Lotter informiert - April 2017


 

Es ist nicht mehr zu übersehen: Mehrere Baufirmen haben nach der Winterpause ab Anfang April damit begonnen, den Lotterhof mit seinem Außengelände auch im Hinblick auf das Stadtfest im August zu gestalten. So wurde zur Vorbereitung des Anbaus eine  gewaltige Baugrube ausgehoben, um die Bodenplatte einzubringen. Schätze aus alter Zeit sind dabei nicht zutage getreten. Aber ein unübersehbarer Wassertümpel, aus dem bearbeitetes Holz herausragt, lässt manches vermuten. Vielleicht gibt es doch noch ein Geheimnis, das beim Fortgang der Bauarbeiten gelüftt werden könnte. Warten wir es ab.
Im ersten OG ist mittlerweile der Einbau des historischen Kachelofens aus dem ehemaligen Bahnhofsgebäude beendet. Auf Anraten des Fachmannes wird das „Schmuckstück“ gegenwärtig vorsichtig beheizt, um allmählich die Feuchtigkeit zu beseitigen. Gern können Interessenten das Kleinod bewundern.
Die Putzarbeiten an den Außenwänden wurden durch die Fa. Rebentisch wieder aufgenommen, müssen  sich aber wegen der Garantieleistungen nach den entsprechenden Temperaturen richten.

Rückblickend war  das 5. Lotterhofdinner  im März mit Karsten Bonitz wiederum ein Höhepunkt, sodass für das 6. Dinner am 03. November die Plätze jetzt schon vergeben sind. Eine Warteliste ist eingerichtet.
Einen erfreulichen Besuch des Märchens „Die goldene Gans“ am 26. März konnte die Theatergruppe „Hammerbühne“ aus Annaberg verzeichnen, wenn auch die Afführung im 1. OG zusätzliche Heizquellen erforderte. Der Förderverein bedankt sich nochmals bei den engagierten Laienkünstlern.

Nach dem beliebten „Schwof im Lotterhof“ am 29.04.2017 mit der „Hammerband“ aus Oberwiesenthal erfreut uns am Sonntag, dem 07. Mai, ab 15.00 Uhr im 1. OG die Gruppe „La Cantana“ bei Kaffee und Kuchen mit bekannten Evergreens unter dem Motto: „Eine Kaffeereise um die Welt“. Eine Woche später, am Sonntag, dem 14. Mai, 17.00 Uhr, wird der Schauspieler Giso Weißbach das Publikum mit einem heiteren Wilhelm-Busch-Abend begeistern.

Freuen wir uns auf ein beschwingtes kulturelles Angebot im beginnenden Frühling.

Ihr Hieronymus Lotter (alias D. Meyer)






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aktualisiert: 2018/04/22 - Kulturmeile