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Kulturmeile Geyer - Tannenberg

Mittwoch, 22. Mai 2019

Vom Arzgebirg ins Alpenland (Eine musikalisch - kulinarische Reise)


Die Gewölberäume des Lotterhofes Geyer luden für Sonntag, den 24.Februar, 14.30 Uhr zu einem heiter-beschwingten  Nachmittag  bei Kaffee, Tee und allerlei verführerischen Süßspeisen aus Böhmen, Bayern und Österreich ein.
Passend dazu erklang Volksmusik vergangener Zeit aus den genannten Regionen, die die „Erzgebirgsschrammeln“ nach dem Vorbild der Gebrüder Schrammel als Kaffeehausmusik darboten. Zu Zither, Klarinette, Kontrabassgitarre gesellte sich das Akkordeon und sogar die Tuba hinzu.
Unter dem Motto „A bisserl böhmisch, a bisserl bayrisch und a bisserl was von Wien“ verbargen sich unter anderem Stücke wie „Böhmische Musikanten“, „Gruß aus München“ oder  der „Hochmoas-Landler“ aus Österreich. Natürlich gab es auch beim „Schneewalzer“, „Kufsteinlied“ oder „Aus Böhmen kommt die Musik“ die Möglichkeit, einzustimmen und mitzuschunkeln. Interessante Informationen zu ausgewählten Titeln und der Schrammelmusik allgemein rundeten das Pogramm ab. Bis auf den letzten Platz waren alle drei Gewölbe von einer begeisterten Besucherschar gefüllt. Erst nach mehreren Zugaben ging das neu gestaltete Programm mit den „Erzgebirgsschrammeln“ zu Ende.

Am Samstag, dem 16. März, ab 19.00 Uhr, lädt der Lotterhof Geyer zu einer Whiskyverkostung ein (siehe Website).

Am Samstag, dem 23.März, können jung Gebliebene zur Musik des Duos „Anne und Karle“ aus Lauterbach das Tanzbein schwingen. Vorher ist es ab 18.00 Uhr möglich, sich mit einem deftigen Abendessen zu stärken.

 

Die Vorbereitenden freuen sich auf gut gelaunte Gäste. Platzreservierung unter 037346/ 6580. 
D. Meyer



Weihnachtlicher Nachklang


Die Weihnachtszeit mit all ihrer Vielfalt ist vorüber. Der Alltag hat wieder Einzug gehalten. Grund genug, vor allem auf den letzten Monat des alten Jahres zurück zu blicken. Im Lotterhof hat es im Dezember besonders an den Wochenenden zum Turmblasen umfangreiche Aktivitäten gegeben.

Mehr als 50 Freunde des historischen Bauwerkes sorgten ehrenamtlich für die Versorgung  der Gäste aus nah und fern. Immer wieder wurden von den Besuchern die Dankbarkeit und die Bewunderung für das Geschaffene zum Ausdruck gebracht. Der Erlös aus den Veranstaltungen ging abermals in den Ausbau des Gebäudes. Hinzu kamen Spenden von Firmen und Privatpersonen.

Ein besonderer Höhepunkt war wohl das Benefizkonzert der Bergsänger Geyer zugunsten des Lotterhofes am 4. Advent. Annähernd 360 Besucher aus Geyer und  anderen Regionen strömten in die St. Laurentiuskirche und erlebten ein beeindruckendes Konzert am Vortag des Heiligen Abends.
Das Gesangsquartett, selbst förderndes Mitglied des Vereins, übergab im Anschluss 1000 Euro für die weitere Gestaltung des historischen Bauwerkes.

Für all die vielfältigen Initiativen im Jahre 2018 bedankt sich der Verein sehr herzlich und hofft auch für das kommende Jahr auf ein gedeihliches Miteinander.

 

Vorstand des Fördervereins
Kulturmeile e.V. Geyer-Tannenberg




Bergsänger Geyer auf Weihnachtstour

 

Wie seit mehr als 20 Jahren tragen auch 2018 die Bergsänger den Ruf der Berg- und Bingestadt Geyer in der Adventszeit durch die Städte und Dörfer des Weihnachtslandes. Es ist schon eine logistische Herausforderung, alle Termine pünktlich abzusichern, wohnen sie doch mit ihren Familien mittlerweile im Leipziger Raum, Chemnitz bzw. Bernsbach.
Gleichzeitig gehen die vier Künstler an den Wochentagen ihrem Lehrerberuf nach. Doch die Liebe zu ihrem gemeinsamen Hobby lässt sie alle Probleme meistern. Tausende dankbare Zuhörer danken es ihnen.

Nach mehreren Anfragen ist es gelungen, das Gesangsquartett im Rahmen des Weihnachtsmarktes in Geyer  zu gewinnen. So werden sie das jährliche traditionelle Weinachtsliedersingen am 4. Adventssonntag, 15.30 Uhr, in der St. Laurentiuskirche mit einem feierlichen Konzert unter Einbeziehung der Orgel gestalten.

Als Fördermitglieder des Vereins Kulturmeile Geyer-Tannenberg haben sie beschlossen, den Erlös des Konzertes der weiteren Sanierung des Lotterhofes zur Verfügung zu stellen.

Nach der Veranstaltung erwartet den Besucher ein kleiner Bergaufzug der „Bergbrüderschaft Geyer“ und anschließend ein Auftritt der „Bergkapelle Schneeberg“ vor dem Wachtturmportal.

Allen Einwohnern und Gästen unserer Bingestadt wünschen
wir ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.
Die Organisatoren



Hieronymus Lotter informiert - Okt. / Nov. 2018


  

Lang hat es gedauert- nun aber ist der Eingangsbereich vor den Gewölberäumen komplett fertig gestellt worden.
Wieder einmal hat der „harte Kern“ des Vereins, oder auch die Rentner-Einsatztruppe in Absprache mit unserem Bauchef Dirk Trommer die Initiative  ergriffen und die Ecke am Zugang zum Lottergarten gestaltet.

Nach den Vorbereitungsarbeiten wurden Fußbodenplatten aus dem ehemaligen „Armenhaus“ dem Gelände angepasst und verlegt. Zuvor kamen zwei gut erhaltene profilierte Fenstergewände in den Boden, die dann eine steinerne Tischplatte tragen. Ein ebenfalls profilierter Fenstersturz dient als Sitzgelegenheit und lädt den Besucher zu kurzer Besinnung ein. Schließlich komplettierte ein Vereinsmitglied die gemütliche Ecke mit einen Sinnspruch Anton Günthers:


    „Es gibt viel Flackle of der Walt,
    die sei su wonnerschie,
    doch es liebste Flackel, wos ich kenn,
    is dos, wu ich haar bi.“

 

Bleibt noch ein  herzlicher Dank an alle Aktiven, auch an Uwe Söldner von der Stadtverwaltung, der mit seiner schweren Technik die Steinarbeiten unterstützte.

 

In den nächsten Tagen wird die Fa. Einenkel  Beleuchtungsarbeiten an unserer schönen Stele im Garten und im Eingangsbereich vornehmen, damit in der bevorstehenden Adventszeit die sicherlich zahlreichen Besucher zum Turmblasen sich an dem Geschaffenen erfreuen können.

 

Ihr Hieronymus Lotter (alias D. Meyer)




Neues vom Lotterhof - Sept. 2018


  

Die Besucher am vergangenen Kirmeswochenende konnten sich davon überzeugen, dass es am Lotterhof wieder ein Stückchen voran gegangen ist. So wurde nach langem Warten endlich der Eingangsbereich von der Fa. Doppelhans bis auf Restarbeiten ansehnlich gestaltet, indem Pflastersteine und Natursteinplatten vom sogenannten „Armenhaus“ zum Einsatz kamen.

 

Der Anbau erhielt komplett neue Fenster und Türen.

 

Gegenwärtig ist der Malerbetrieb Thomas Pilz mit dem Anbringen von Wärmedämmplatten am Anbau beschäftigt.

 

Kurz vor dem Tag des Denkmals, der vor allem am Nachmittag gut genutzt wurde, hatte der Steinmetzbetrieb Wagler aus Mildenau die restaurierte Gedenktafel aus dem Jahre 1890 an der Giebelseite angebracht und damit ein Stück Historie erneuert.

 

In den darauf folgenden Tagen untersuchten Restauratoren die Innenwände im ersten Obergeschoss genauer und stellten fest, das vor allem im Raum mit der Kassettendecke unter zahlreichen Farbschichten sich wertvolle Malereien befinden. Der Restaurator, Herr Stenzel aus Dresden, datiert die Entstehungszeit um 1800 und schlussfolgert, dass der damalige Besitzer des Gebäudes wohlhabend gewesen sein muss. Leider gibt es bisher keine Unterlagen aus dieser Zeit.Es bleibt also in den folgenden Monaten spannend, welche Geheimnisse das historische Gebäude uns noch preis geben wird.

 

Vorausschauend sei auf die vom Förderverein organisierten Veranstaltungen wie Whisky -und Weinverkostung, Konzert mit den „Erzgebirgsschrammeln“ oder Schwof im Lotterhof mit dem Duo Sadler verwiesen. Erwartungsgemäß ist das Dinner mit Mietkoch Karsten Bonitz am 02. November bereits ausverkauft.

 

Bleiben Sie, lieber Leser, auch weiterhin der „kleinen Augustusburg“ gewogen.

 

Ihr Hieronymus Lotter (alias D. Meyer)






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aktualisiert: 2019/05/22 - Kulturmeile